rant

to raise hell as we go along

georgia on my mind

in walked bud

Press info:

Get six gamblers to carry my coffin, six chorus girls to sing my song.
Put a jazz band on my tail gate, to raise hell as we go along.
("St. James Infirmary")

"to raise hell as we go along" represents a heartfelt homage to an epoch of great american music culture. For the first time in rant history, Merle Bennett on drums and Torsten Papenheim on guitar dedicate themselves to compositions of other musicians. Based on their fifteen years of experience as a duo, they have found a very unique expression and interpretation of selected jazz standards. Due to the interweaved and openminded playing of Bennett and Papenheim new aspects and characters where found in old tunes, rant dug deeply into the specific timbre of each song. Different from the collage-like forerunner "margo flux", rant decided to record everything in one take - without overdubs and samples. Apart from the layers of feedback in "work song" everything is played live and direct. rant meet themselves again in the new. And they unhinge time on "to raise hell as we go along".

Quotes from international press:

„Put a jazz band on my tail gate to raise hell as we go along“. Und genau das tun Papenheim und Bennett – und dann auch wieder nicht: Denn um „hell“ zu raisen, sind sie dann doch viel zu entspannt unterwegs. Das macht das Album zur perfekten Drei-Uhr-morgens-Platte, wenn totgedudelte Jazz-Standards wie „In Walked Bud“ oder „My Favorite Things“ auf eine Essenz reduziert werden, von der Monk oder Coltrane allenfalls geahnt haben dürften – Echos der amerikanischen Musikgeschichte wehen durch diese exzentrischen Bearbeitungen, von denen Leute wie Henry Kaiser, Jack White oder Eugene Chadbourne begeistert sein dürften.
Rolf Thomas, Jazzthing, Germany

Torsten Papenheim und Merle Bennett haben nach Projekten mit Eigenkompositionen und freiem Spiel ein Album mit Standards eingespielt und sind dabei weit in die Old-Time-Ära zurückgegangen. Neben dem im Titel zitierten Stück ist etwa „Georgia On My Mind“ dabei, daneben erklingen unter anderem Stücke von Ellington, Charlie Parker und Monk. Allein für die Töne zuständig, begleitet sich die Gitarre selber, aber gerade ohne es mit Chord-Melody-Akrobatik zu übertreiben. Das Arrangement ist oft demonstrativ dünn und karg gehalten und lässt die einzelnen Töne auch einmal ohne Bass- und Akkordton wirken. Oder die Themen werden gleich ganz demoniert und in Form von eckig-verzerrten Versatzstücken gedreht und gewendet. So begegnen uns bekannte Melodien etwa von „Work Song“ und „In Your Own Sweet Way“ gleichsam als ihre eigenen Skelette wieder. rant lieben es ausserdem, den üblicherweise flotteren Tunes das Tempo zu nehmen, und liefern so ganz neue Zugänge zu den Stücken und bieten gleichsam eine Interpretation ihres nackten Wesens an.
Florian Bissig, Jazz 'n' More, Switzerland

rant zeigen sich – eigentlich wie eh immer – von ihrer Schokoladenseite, gehen ohne elitäres Verhalten und ohne Scheu an das große Jazz-Songbook heran und nähern sich eben deshalb schneller dem Inneren der Musik, ihrem Herzmuskel. Dass dabei fast alles bis zur Unkenntlichkeit entlarvt wird, spricht für den Charme dieses speziellen Duos.
Andreas Fellinger, freiStil, Austria

Die abgespeckten, kreuzkrummen Versionen der beiden lassen keinen Zweifel, dass sie an der Crossroad in die Richtung abgebogen sind, aus der der Diabolus in musica mit schrägen Tönen, Teufelstrillern und bocksbeinigen Sprüngen lockt. Wobei sich wie von allein ein Paradise-Lost-Feeling einstellt, gemischt aus zartbitterer Melancholie und eigenwilligem Trotz. Also zugleich sweet und sentimental, mit bluesigem A-Devil's-Work-is-never-done-Bewusstsein und nicht mehr Hoffnung als ein Moorsoldat. Papenheim und Bennett zupfen und tappen so karg und gedankenversunken, wie man es kaum für möglich halten würde. An den zigmal abgedroschenen Oldies finden sie immer noch Spelzen, die wegmüssen, um die Essenzen und das Innerste freizulegen.
Rigobert Dittmann, Bad Alchemy, Germany